Robert Walser liebte den Winter und den Schnee. Seine Poesie ist glitzernde Kälte, Flockentanz und tiefes, weiches Bett. Das Schneien ist bei ihm mächtig wie die Liebe, denn es verwandelt die Welt. In seinen Texten mischen sich kindliches Staunen und Todessehnsucht, malerischer Blick und bürgerliche Welt. Wer einmal zu lesen beginnt, möchte weitergehen, wie auf Neuschnee.
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