lllusion, Macht, Geheimnis: ›Magus‹ lässt Realitäten verschwimmen, ein literarisches Vexierspiel aus Rätseln und philosophischen Fragen. Der junge Engländer, Nicholas Urfe, ist des Lebens überdrüssig und verlässt sein langweiliges Leben in England. In der Hoffnung, dass seine Dämonen sich in der Sonne besser unter Kontrolle halten lassen, nimmt er einen Lehrauftrag auf einer abgelegenen griechischen Insel an. Als die Dunkelheit ihn auch dorthin verfolgt, schließt er eine Freundschaft mit einem zurückgezogenen Millionär. Schon bald findet er sich als Schachfigur im tödlichen Spiel dieses Tricksers aus Gewalt, Verführung und Verrat wieder. Je tiefer Nicholas in die psychologischen Fallen des Magus hineingezogen wird, desto schwerer fällt es, Vergangenheit von Gegenwart und Fantasie von Realität zu unterscheiden. Ein Werk reich an Symbolen, Rätseln und labyrinthischen Wendungen, gilt der Magus als der magischste Roman im Fowles-Kanon.
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